Maxelino

Deutscher Jagdterrier  * Juni 2004

Max ist bei uns seit Oktober 2004, ist also mittlerweile 11 Jahre alt.


Unsere Ausbildung haben wir im Deutschen Teckelklub absolviert, und haben dort erfolgreich BHP I-III abgelegt. Darunter sind dann auch Prüfungsteile für jagdlich gezogene Hunde, die eben nicht jagdlich geführt wurden. Er hat sich dabei auch sehr gut geschlagen, und die meisten Prüfungen mit Auszeichnung bestanden.

28.08.2005

Der Tag unserer Begleithundeprüfung. Morgens um neun antreten auf dem Platz, Impfpässe vorzeigen und alle Formalitäten, die notwendig waren. Als erstes die Teckel, anschließend die "außerirdischen". Zur Anmeldung war ich noch ohne Hund, der kam dann erst um elf zur Prüfung mit zum Hundeplatz.

Um viertel nach elf begann für uns die Prüfung. Als erstes war die Führigkeit dran, den Hund durch Pfähle und über Baumstämme führen. Wahlweise mit oder ohne Leine (ohne bringt natürlich mehr Punkte). Ich habe bis zum loslaufen mit mir gekämpft, ob mit oder ohne Leine. Nachdem mein Terrier bei der Generalprobe wie von der Tarantel gestochen über alle Stämme geballert ist, ohne auch nur ein Deut auf mich zu achten... dennoch hab ich mich dann dafür entschieden, die Prüfung ohne Leine zu absolvieren.

Slalom um die Pfeiler, springen über die Baumstämme, Slalom um Hunde und Hundehalter. Klappte prima.

Dritter Prüfungsteil, Folgsamkeit. Abrufen des Hundes aus 30 m Entfernung. Ablegen, der Hund darf sich nicht vom Platz bewegen (ok, ein meter im Quadrat wird toleriert), und dann abrufen.


Fazit - ein Teckel ist durchgefallen (leider beim Ablegen nicht liegengeblieben), alle anderen haben bestanden. Maxelino erreichte 140 von 140 Punkten, war damit einer der drei besten. Den Pokal hat dann ein Borderterrier bekommen, weil er dabei noch sein Frauchen durchgehend angeguckt hat, mein Hund war "nur" folgsam. Dennoch, hey, einer der drei besten Hunde, was will man mehr?? Ich war Soooooo stolz auf meinen Schnuffelhund!!!

Max und ich mit der Urkunde - meine Herren, die Handyfotos haben sich echt schon deutlich verbessert...

Im Herbst letzten Jahres war mein Terrier auf drei Beinen unterwegs. Er hat eine Platte in die Pfote bekommen, weil der Knochen von seiner Bißwunde im Mai, wo er mit einer Schäferhunddame aneinandergeraten ist, leider nicht zusammengeheilt ist.

 

Leider ist die Regelung in der Klinik, in der wir waren, noch nicht einheitlich, daher wurde mir erklärt, das der Hund erst im OP in Narkose gelegt wird. Und aus diesem Grund durfte ich natürlich nicht dabei sein. Fand ich etwas daneben, auch für den Hund - der ist ja nicht immer einfach, und wenn ich dann sagen muß, bitte machen sie ihm einen Maulkorb drauf, finde ich das für den Hund und alle beteiligten einfach unnötig. Er hat sich auch direkt gerächt - als er wieder wach wurde, hat er dann erst mal nach dem TA, der ihn "einfach so" mitgenommen hat, gebissen. In dem Fall mußte ich tatsächlich mal schmunzeln, zum Glück ging es allen anderen beteiligten genauso (und ich hatte ja gesagt, das man mit ihm vorsichtig sein möge).

 

Terrier nach der OP, wieder im "heimischen" Auto

Mittlerweile hat er sich wieder sehr gut erholt - das letzte Röntgenbild haben wir uns dann auch gespart, einfach, weil der Terrier so gut durch die Gegend läuft, das ich darin, das jetzt so zu lassen, kein Problem mehr sehe.